Warum Zustandserfassung?

Durch das neue kommunale Finanzmanagement (NKF) werden seit dem 01.01.2005 die kommunalen Finanzhaushalte in NRW nach dem Prinzip der Doppik (doppelte Buchführung in Konten) geführt anstatt nach dem Prinzip der Kameralistik. Hierdurch können die Ressourcenverbräuche und –aufkommen abgebildet und der kommunale Vermögensbestand nachgewiesen werden. Vor diesem Hintergrund muss eine regelmäßige Bewertung des Zustands des gesamten kommunalen Straßennetzes erfolgen. Des Weiteren kann die Zustandserfassung zur langfristigen Erhaltungsplanung für die Verkehrsinfrastruktur beitragen.

Für die Straßenerfassung benutzen wir Softwarelösugnen wie bspw. Tifosy. Die Software bietet die Möglichkeit, alle Straßenelemente separat zu erfassen. Die Straßenelemente sind dem Straßenabschnitt zugeordnet, der durch zwei Knotenpunkten definiert ist. Alle Straßenelemente bekommen in der Software auch eine kurze Beschreibung, z.B. deren Länge, Fläche und Material sowie deren Oberfläche. Die Zustände werden als prozentuale Werte eingetragen bzw. mit Noten beschrieben und dann zu einem Gesamtwert überführt.

Auswertungsmethodik:

Durch die Auswertung der erfassten Verkehrselemente (Fahrbahnen, Rad- und Gehwege) werden Zustandswerte ermittelt und durch eine farbliche Unterteilung graphisch dargestellt. Stehen bereits
Zustandswerte aus einer vorausgegangenen Erfassung zur Verfügung, kann mittels eines Vergleichs mit den neuen Zustandswerten die Erhaltungsstrategie optimiert werden.

 

Bisher realisierte Projekte:

 

Monschau

Auftraggeber:Stadt Monschau
Jahr der Erfassung:2006
Länge der erfassten Abschnitte:109 km

Ein Ordnungssystem (bestehend aus Knoten und Achsen) wurde für den Aufbau und Betrieb eines Informationssystem für die Stadt Monschau ertellt. Dieses System ermöglichte die Zustandserfassung und -bewertung der Straßen auf einer Länge von 109 km.

 

Baesweiler

Auftraggeber:Stadt Baesweiler
Jahr der Erfassung:2008
Länge der erfassten Abschnitte:106 km

 

Im Rahmen einer Bewertung sämtlicher Vermögenswerte wurde der Zustand der Straßeninfrastruktur (wie allgemeine Unebenheiten, Spurrinnen, Einzelund
Netzrisse, sonstige Oberflächenschäden und Flickstellen) für insgesamt 106 km Straßennetz erfasst und bewertet.

 

Stolberg

Auftraggeber:Stadt Stolberg
Jahr der Erfassung:2017
Länge der erfassten Abschnitte:269 km

In der Stadt Stolberg wird die Straßenerfassung und Zustandsbewerung der Straßeninfrastruktur auf einer Länge von 269 km durchgeführt. Mit den Zustandswerten
aus dem Jahr 2010 wird es für die Stadt ermöglicht ihre Erhaltungsplanung zu realisieren und verbessern.

Fakten

Auftraggeber

Kommunale Verwaltungen

Jahr der Fertigstellung

laufend

  +49 2408 937 89 32